|
|
Einleitung
Die
untenstehende Abbildung zeigt die Architektur der MoBaSbS.
Weitergehende Informationen zu den
einzelnen
Modulen
erhält
man durch Anklicken der schattierten
Komponenten
im Bild.

Einleitend
ein paar generelle Informationen
zur MoBaSbS
Der
Ausdruck 'Zentrale' wird hier absichtlich vermieden, da
die hier vorgestellte Elektronik eben nicht eine komplexe
Elektronik ist, die alle Funktionen 'zentral' verarbeitet,
sondern vielmehr ein modular aufgebautes System darstellt, in dem jedem
Modul
eine bestimmte und damit gut zu erfassende Aufgabe zukommt. Durch diese
Architektur wurde auch der Programmieraufwand der eingesetzten
Mikrocontroller (verwendet wurden Mikrocontroller aus der AVR-Serie von
ATMEL) reduziert und Funktionen klar abgrenzbar gehalten.
Die
Abbildung oben zeigt alle wesentlichen Komponenten der MoBaSbS.
Weiterführende
Informationen erhält man durch Anklicken der schattierten Module.
Die
zentralen Komponenten auf obiger Abbildung sind über ein 2-Draht
Bus-System miteinander verbunden. Bei dem Bus
handelt es sich um einen RS485-Bus mit einer Datenrate von 62500 Baud.
Verwaltet wird die Kommunikation durch den BMC
(Basis-Modul-Controller). Dieser pollt
zyklisch
die am Bus angeschlossenen Komponenten und fragt dabei an, ob etwas
"Neues"
vorliegt. Meldet sich eine Komponente mit einer Information
zurück,
so wird diese an die anderen Komponenten und - über den IFC
(Interface-Controller - PC-Interface)
(RS232- oder USB Schnitstelle) an den PC weitergegeben. Damit bekommen
alle Module die Information direkt mit und können sie bei Bedarf
sofort weiterverarbeiten.
Der sogenannte PMC (Peripherie-Modul-Controller), dient zum Anschluss
von
Peripheriemodulen, wie etwa
Rückmeldeenkodern
und Schaltdekodern (siehe weiter unten).
Der LSC (Lok-Signal-Controller) erzeugt die
Loksteuerbefehle
(im Märklin-Motorola-Format 2 oder DCC-Format), die
über einen Booster (z.B. den EDITS-Booster) ans Gleis gelegt
werden.
Durch den modularen Aufbau der MoBaSbS kann der Anwender selbst
entscheiden, in welchem Umfang und vor allem für welchen
Einsatzzweck er die MoBaSbS aufbauen bzw. verwenden möchte.
Weitere
technische Daten
...
- Die Kommunikation mit dem PC erfolgt
über das von der Firma "Lenz Elektronik
GmbH" definierte serielle
Protokoll
(19200 Baud). Alternativ kann die
Verbindung zum PC
auch über die USB Schnittstelle erfolgen. Die MoBaSbS war
übrigends meines Wissens die erste Modellbahn Steuerung, die
über eine USB Anbindung verfügte. Mittlerweile gibt es auch
von kommerziellen Anbietern Interface-Bausteine, die über die
USB-Schnittstelle mit dem PC kommunizieren. U.a. hat auch die Firma
"Lenz Elektronik GmbH" ein USB-Interface auf den Markt gebracht. Das
von der Firma "Lenz Elektronik GmbH"
für das USB-Interface definierte USB-Protokoll
wird von der MoBaSbS ebenfalls unterstützt. Dabei wird kein USB
nach RS232 Konverter benutzt! Lediglich 'im' PC wird ein sogenannter
"Virtueller Com-Port
Treiber"
VCP eingesetzt. Dieser Treiber emuliert intern (im PC) eine serielle
Schnittstelle,
so dass man die eingesetzte Steuerungssoftware weiterhin
mit
einer (virtuellen) seriellen Schnittstelle verbinden kann. Jedoch
werden
die Daten aber tatsächlich über den USB Port an die MoBaSbS
versendet.
Der VCP sowie weitergehende Informationen sind über die
Internetseite
der Firma FTDI
erhältlich.
Für das freundliche Gespräch mit einem Mitarbeiter der Firma
"Lenz Elektronik GmbH", in dem mir die freie Verwendung der oben
genannten Protokolle,
sowie des XpressNetTM
für die interenen Abläufe bestätigt wurde, bedanke ich
mich hier nocheinmal ausdrücklich.
- Störsichere Kommunikation mit
den Peripheriemodulen über RS485 Busse (P-Bus, Peripherie-Bus),
differentieller Bus
- 'beliebige' Busarchitektur
(Stern-, Stich-, Lineare Struktur)
- große Buslängen
möglich (RS485 ist bis 1000m spezifiziert - von mir aber nicht
getestet)
- 255
Dekoder-
bzw. bis zu 128 Enkoder und 128 Dekodradressen.
- 2048 Schaltausgänge oder 1024
Schaltausgänge und 1024 Rückmeldekontakte
- Info: Es werden 2
Schaltausgänge pro Weiche belegt
- verschiede Dekodertypen
verfügbar
- Schaltdekoder (MOSFET) mit 8
Ausgängen
- viele Optionen einstellbar
(automatische Abschaltung nach defniertbarer Zeit, Blinken mit
definierbarer Frequenz, rot-grün Schaltung)
- Servodekoder zur Ansteuerung von
bis zu 4 Modellbauservos
- 8fach und 24fach
Rückmeldemodule verfügbar
- Bezugspotential beim Schalten ist
das Massepotential (0V)
- optional können Hall-Sensoren
angeschlossen werden
Diese Seite unterliegt den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung (siehe weiterführende Links im Impressum) dieser Internetpräsenz
|