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Übersicht:
Funktion:
Bevor
auf die Funktion des Peripherie-Modul-Controllers (PMC)
eingegangen wird, hier erst einmal ein Eindruck von
den aufgebauten Platinen:

PMC Bestückungsseite

PMC Lötseite
Spezielle
Hinweise zu den im Layout vermerkten Punkten sind im nachfolgenden
Abschnitt
Aufbauhinweise
erklärt.

Der
PMC ist das Modul, an
dem
Peripheriemodule (PM), also Dekoder oder Enkoder angeschlossen werden.
Der
PMC gibt
Schaltbefehle
(z.B. vom PC) an die an ihn angeschlossenen Dekoder weiter. Ebenso
fragt
er die an ihm angeschlossenen Enkoder, aber auch
rückmeldefähige
Dekoder zyklisch ab und gibt Veränderungen des Zustandes an andere
Module (z.B. dem PC) weiter.
Die Dekoder und Enkoder sind mit
dem PMC wieder über eine differentielle Leitung (RS485), den
P-(Peripherie-) Bus
verbunden.
Dies führt zu einer sehr sicheren, flexiblen und schnellen
Datenkommunikation.
Ein
Verwaltermodul
unterstützt
4 mal 32 angeschlossene PM; egal ob es sich
dabei um Enkoder- oder
Dekoder-Adressen
handelt. Da das verwendete Protokoll bis zu 256 (8 mal 32) Adressen
unterstützt,
kann bei einem gewünschten Vollausbau die MoBaSbS um einen zweiten
PMC
erweitert werden. Dann stehen 256 Adressen zur Verfügung. Die
unteren
Adressen (0 bis 127) sind dabei per Definition des verwendeten
Protokolls für Rückmeldefähige Peripheriemodule (i.d.R.
Enkoder) definiert.
Dekoder-Adressen
liegen im Bereich von 0 bis 255. Damit stehen maximal 1024
Rückmeldekontakte
oder bis zu 2048 Schaltkontakte zur Verfügung. Hier nocheinmal
eine tabellarische Übersicht:
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Adresse von
|
Adresse bis
|
Kontakte
|
Enkoder
|
0
|
127
|
8
Rückmeldekontakte pro Adresse
|
Dekoder
(rückmeldefähig)
|
0
|
127
|
8
Schaltkontakte pro Adresse
|
Dekoder
(nicht rückmeldefähig)
|
0
|
255
|
8
Schaltkontakte pro Adresse
|
Der
Anschluß von
Peripheriemodulen kann an jedem Strang des PMCs beliebig erfolgen. Auf
eine (Adress-)Reihenfolge oder eine Typ-Abhängigkeit braucht nicht
geachtet zu werden. Der PMC ermittelt den Typ bei einem Scan der PM
automatisch bei jedem Start der MoBaSbS oder bei einem PMC-Reset.
Einzig die schon weiter oben erwähnte Bedingung, daß an
einem PMC Strang nicht mehr als 32 Peripheriemodule angeschlossen
werden können, muß beachtet werden. Dies liegt in der
Spezifikation des verwendeten RS485 Treibers begründet. Bei
Einsatz eines RS487 Treibers könnten daher bis zu 128
Peripheriemodule an einem Strang angeschlossen werden. Welche
Peripheriemodule schließlich an den PMC angeschlossen wurden,
kann über das MoBaSbS-Konfig-Tool ermittelt
werden.
Aufbauhinweise:
- A
- Hier können +5V
eingespeist werden.
Ich nutze diese Einspeisung, wenn ich ein Board ausserhalb des
Gehäuses
programmieren möchte.
- B
- Über diese Steckverbinder wird die Spannungsversorung (9V
bis 12V DC) der
Enkoder/Dekoderstränge
hergestellt. Es kann ausgewählt werden, ob die Versorgung
über
die Backplane erfolgen soll oder ob eine externe Spannungsquelle
verwendet
wird. Soll die Versorgung über die Backplane erfolgen, dann werden
für jeden Strang ein Jumper auf die rechten Pine gesteckt. Bei
einer
externen Versorung werden die Jumper auf die linke Stiftleiste
hergestellt. Weitere Informationen zur Spannungsversorgung der
Peripheriemodule findet man hier.
- C
- An dieser Stelle kann wahlweise ein stehender oder liegender
8pol
DIP-Switch
optional montiert werden. Der DIP-Switch ist für zukünftige
Erweiterungen vorgesehen. Zur Zeit wird er aber nicht unterstützt.
- D
- Dieser Stecker erlaubt evtl. in einem kommenden Update der
uC-Software
den Anschluss
des S88 Rückmeldesystems. Derzeit hat er keine Funktion. Ebenso
braucht das IC (ULNxxx) oberhalb des Steckers nicht bestückt zu
werden.
- E
- Anstelle der beiden LEDs werden in einer zukünftigen
(Software-)Version des PMCs hier zwei Taster unterstützt. Die LEDs
sind dann entsprechend auszutauschen, bzw schon jetzt gar nicht
einzusetzen, da sie lediglich zu Debugzwecken benutzt werden.. Mit den
Tastern wird es u.a.
möglich sein, den PMC dazu zu veranlassen, die 4
Peripheriestränge neu zu scannen, um neu angeschlossene
Peripheriemodule zu erkennen.
Noch ein Hinweis zur Bestückung:
Der 2pol Pfostenstecker, an dem nur auf
dem BMC ein externer Resettaster angeschlossen wird, sollte
ebenfalls nach vorne an die Frontplatte geführt werden. Das
Auslösen eines Re-Scans, um neu angeschlossene PM zu erkennen,
wird derzeit durch diesen Modul-Reset ausgelöst.
Von dem Resettaster verdeckt liegt ein 100nF SMD Kondensator, der mit
einem 10k SMD Widerstand (unterhalb der ISP-Buchse) zusammen für
ein sauberes Resetverhalten des uCs sorgt.
Sonstiges
Stromversorgung:
Eine Besonderheit des PMC ist,
daß die angeschlossenen Peripheriemodule (nur der TTL-Teil)
über
die 4 Stränge entweder über eine externe Spannungsquelle (9V
bis 12V DC) oder - bei ausreichender Leistung - über die Backplane
versorgt werden können. Dafür stehen auf dem
PMC
für jeden Strang getrennt Jumperoptionen zur Verfügung. Siehe
hierzu auch das Platinenlayout bzw. den Schaltplan. Die Jumper werden
an
den Positionen "int" gesetzt, wohingegen über die Leiste "ext"
eine
externe Versorgung eingespeist werden kann (siehe Punkt 'B').
Aufgrund der Leitungslänge
und des Querschnitts des verwendeten 8adrigen Kabels -vorzugsweise
ISDN-Kabel
oder aber das teurere Patch-Kabel (abgeschirmt und für die
Datenübertragung
im Computerbereich ausgelegt) - kann der Spannungsabfall über die
Leitung zu gross werden.
Ebenfalls ist es möglich, eine erneute Einspeisung auf jedem
Peripheriemodul vorzunehmen.
Desweiteren habe ich eine kleine Verteilerplatine
entworfen, an der man auch erneut die Spannung einspeisen kann. Die
Verteilerplatine
(Con888) findet man im Service-Bereich.
Deren Verwendung ist der Grafik
im Service-Bereich zu entnehmen.
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