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Übersicht:
Funktion:
Für
die Versorgung der zentralen
Module
- Zentrale, PC-Interface, VerWalter, Datengenerator ist eine
Versorgungsspannungen von +5V notwendig. Angeschlossene Fahrpulte
können ebenfalls aus diesen 5V versorgt werden. Alternativ und von
mir als unverbindliche Empfehlung zu verstehen, sollte das Fahrpult
allerdings so konfiguriert werden (siehe dazu die Beschreibung zum
Fahrpult), dass es mit +9V bis +12V versorgt werden kann. Ausserdem
kann mit dieser Spannung auch die Versorgung der Elektronik der
Peripherie-Module übernommen werden. Siehe hierzu weitere Hinweise
unter Sonstiges.
Eine
generellen Hinweis auf zu
verwendende Netzteile zu geben, ist nur sehr schwer möglich, denn
es hängt - wie immer - davon ab, wieviele Komponenten betrieben
werden. Die Konfiguration, die ich bei meiner eigenen MoBaSbS
gewählt habe sieht als Anhaltspunkt wie folgt aus:
- +5V / 4A Versorgung aus einem Schaltnetzteil (z.B.
erhältlich bei der Firma Reichelt Elektronik)
- +12V / 5A Versorgung aus einem Schaltnetzteil (z.B.
erhältlich bei der Firma Reichelt Elektronik)
Aufbauhinweise:
Ich weise hier nochmals
ausdrücklich darauf hin, dass die
Netzteile mit 230V versorgt werden. Diese Netzspannung ist
lebensgefährlich. Bedenkt man darüberhinaus noch, dass bei
einer Modelleisenbahn die Schienen als Stromleiter verwendet werden, so
sollte man bei der Handhabung von Netzspannung die notwendige Umsicht
walten lassen, damit unter keinen Umständen eine Verbindung der
Netzspannung mit z.B. den Schienen entstehen kann!
So ist es z.B. für mich eine Selbstverständlichkeit, dass (es
sind nur die für mich wichtigsten Punkte genannt, die
Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):
- die Netzspannung so verwendet wird, dass keine Gefahr eines
Stromschlages besteht.
- die Einspeisung der Netzspannung in das Gehäuse z.B.
überKaltegeräteeinbaubuchsen mit integrierter Feinsicherung
erfolgt.
- die Netzteile über einen 2poligen Netzschalter von der
Netzspannung getrennt werden können.
- Phase (L, braun oder schwarz) und Nullleiter (N, blau) werden
von der Einbaubuchse zu dem 2poligen Netzschalter geführt. Der
Schutzleiter (PE, grün-gelb) wird mit dem Gehäuse verbunden.
- bei der Verwendung von Einzelleitern für Phase und
Nulleiter
beiden Leitungen per Kabelbinder miteinander verbunden werden. Falls
sich doch mal eine Verbindung lösen sollte, wird der lose Leiter
von dem zweiten Leiter wenigstens noch fixiert und hängt nicht im
Gehäuse unkontrolliert herum.
- bei der Verwendung von Litze Ader-Endhülsen verwendet
werden, um ein Aufspleissen oder Verletzen der Litzenenden zu
verhindern.
Sonstiges
Die
Ausgangsströme
der oben genannten Netzteile sind ausreichend, um damit die zentralen
Module, aber auch Peripheriemodule
zu versorgen.
Ich habe es zwar noch nie
nachgemessen, aber die
Gesamtstromaufnahme der MoBaSbS liegt schätzungsweise bei 1.0 bis
1.5A. Lediglich angeschlossene Fahrpulte werden den Strom erhöhen
Das LCDisplay ist hiebei der grösste Verbraucher. Aber selbst 2, 3
oder 4 Fahrpulte
sollten kein Problem darstellen. Werden die Fahrpulte mit langen
(>7m) Kabeln an der MoBaSbS angeschlossen, so kann bei einer 5V
Versorgung der Spannungsabfall über die Leitung dazu
führen, daß die Spannung am Fahrpult nicht mehr
ausreichend ist. Werden derart lange Kabel benötigt empfehle ich
zweierlei:
- Eine Ringleitung am Rand des
Anlagenrahmens mit ausreichend dimensioniertem Kabelquerschnitt. In
diese Ringleitung wird neben dem differentiellen Signal der Zentrale
auch die Versorgungsspannung eingespeist. An verschiedenen Stellen in
dieser Ringleitung können jetzt RJ45-Dosen eingeschleift werden,
an denen dann - mit wiederum kurzen Kabeln - die Fahrpulte
angeschlossen
werden können.
- Steht eine Spannung zwischen
9V bis 12V zu Verfügung und ist diese
leistungsmässig ausreichend dimensioniert, so kann sie auch direkt
für
die angeschlossenen Peripherie-Module mitverwendet werden. Auf der
Backplane können sowohl die 5V, als auch die 9V bis 12V Versorgung
über Flachstecker eingespeist werden. Über Jumper auf der
Zentrale ist es möglich,
zwischen der 9V bis 12V einerseits und der 5V Versorugngsspannung
andererseits für die Fahrpulte
auszuwählen. Der weiterer Vorteil einer 9V bis 12V Versorgung
für die Fahrpulte
ist der, dass bei einem versehentlichen Einstöpseln des Fahrpults
in
einen der Verwalter, die an den RJ45 Buchsen des Verwalters anliegende
Spannung das Fahrpult nicht zerstören kann. Voraussetzung ist,
dass der im Fahrpult integrierte 5V
Festspannungsregler über die Jumperoption im Fahrpult aktiv
geschaltet ist.
Download
Kein
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verfügbar.
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