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Übersicht:
Funktion:
Hinweis: Alle Abbildungen auf dieser
Seite können durch anklicken vergößert dargestellt
werden.
Hier
nun der HDC (Hand-Daten-Controller):

Eine
detailierte Beschreibung der Funktionen des HDCs ist in der Bedienungsanleitung
zum HDC zu
finden. Ich empfehle das Lesen dieser Seite ausdrücklich und danke
Uwe für die wirklich gelungene Dokumentation!
Deshalb an dieser Stelle nur ein Steckbrief des HDCs, sowie nachfolgend
ein paar Informationen zu den VFP-Tasten.
- Anzeige der Klartextnamen
einer Lok/eines Zuges
- Anzeige der Geschwindigkeit,
Richtung, Protokolltyp und Fahrstufenanzahl
- optoelektronischer
Inkrementalgeber mit Tastfunktion zur Anwahl der Geschwindigkeit und
Richtung sowie weiteren Funktionen
- Eingabegerät zur
Konfigurations eines Lokdatensatzes
- Eingabegerät zur
Konfigurations von Basismodulen
- Eingabegerät zur
Konfigurations von Servodekoder-Peripheriemodulen (PM)
- Eingabegerät zur
Konfigurations von PM Adressen
- Steuergerät für
Schaltausgänge von Dekodern
- Anzeigegerät für
Enkoderstati
Angeschlossen
wird der HDC am BMC über ein 8pol ISDN- oder Patchkabel.
Die
entsprechende RJ45
Buchse am HDC befindet sich unten rechts. An der oberen Stirnseite
des HDC befindet
sich die ISP-Schnittstelle, um den uC auch ohne Öffnen des
Gehäuses programmieren zu können. Bei dem Display handelt es
sich um ein LCD-Modul mit 4x20 Zeichen.
Eine Besonderheit des HDCs sind die VFP-Tasten. VFP?
Was ist das? Die 5 Taster in
der 2ten Reihe sind die VirtuellenFahrPult-Taster.
Durch Drücken einer der
Tasten, wird die dieser Taste
momentan zugeordnete Lokadresse aufgerufen. Dabei werden die
Statusinformationen der betroffenen Lokadresse ermittelt. Die
Information
über
Richtung, Geschwindigkeit und Zustand der Funktionen werden dann am
Handregler
angezeigt. Man hat damit also einen sehr schnellen Zugriff auf 5
Lokadressen.
Möchte man eine Lokadresse aufrufen, die derzeit noch keiner der
VFP-Tasten
zugeordnet ist, so hält man die VFP-Taste
gedrückt und wählt über den
(Geschwindigkeits-)Drehregler
die neue Lokadresse aus. Diese bleibt nun der entsprechenden VFP-Taste
zugeordnet, bis entweder eine neue Adresse zugeordnet wird oder die
Spannung des HDCs abgeschaltet wird. Alternativ kann man über
einen Menuepunkt die aktuelle Zuordung zwischen Adressen und VFP-Tasten
dauerhaft im Speicher des HDCs festhalten.
Die 5
+ 4 + 4 schwarzen Taster mit
den roten
LEDs bzw. der einen grünen dienen zum Aktivieren und Anzeigen der
Lokfunktionen (Sonderfunktion,
F1 bis F4, F5 bis F12, letztere derzeit entweder als weitere VFP-Tasten
oder im DCC-Format als weitere Funktionstasten
genutzt).
Die Fahrtrichtung wird entweder
durch Drücken des Drehreglerknopfes oder durch die jeweilige
Lokrichtungstaste (6te Spalte, 3te und 4te Zeile '<--' &
'-->') umgeschaltet .
Oben rechts bei der einzelnen roten
LED befindet sich ein Notstop-Taster.
Mit ihm wird die Spannung am Gleis abgeschaltet. Diese Meldung geht an
alle angeschlossenen Komponenten - auch an die eventuell steuernde
PC-Software.
Über die Menuetasten in der oberen Reihe hat man Zugang zu
diversen Parametern des HDCs, aber auch anderer Module der
MoBaSbS.
Der
Drehregler ist ein
opto-elektronischer
Inkrementalgeber. Es gibt also keine Nullstellung. Daher kann auch
beliebig
zwischen Lokadressen gewechselt werden, ohne auf die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit achten zu müssen. Es wird immer der aktuelle Wert
der
Geschwindigkeit verändert. Wie
schon weiter oben erwähnt, dient der Drehknopf auch zur Anwahl
einer
neuen Lokadresse, die der jeweiligen gedrückten VFP-Taste dann
zugeordnet
wird.
Geht
man davon aus, daß man
tatsächlich
4 HDCs am BMC angeschlossen hat, so kann man
über
die Technik der jeweils 5 VFP-Tasten 20 Lokadressen direkt
kontrollieren.
Alle weiteren Adressen dann über das beschriebene Vorgehen.
Weitere HDCs können über Y-Kabel oder einen Verteiler (CON888) angeschlossen
werden.
Letztendlich sind alle HDCs, wie die anderen Module der MoBaSbS
auch, mit dem BMC über die Backplane verbunden.
Aufbauhinweise:
Besonderes
Merkmal der Hardware
ist der Aufbau in sogenannter Sandwichtechnik. Basis bildet eine
Hauptplatine, auf die ein Bedienteil aufgesteckt wird. Dieses
Bedienteil trägt nun seinerseits das LCDisplay-Modul. Optional
läßt sich unter die Hauptplatine noch ein RF-Modul
anschließen,
um das Fahrpult 'kabellos' betreiben zu können (Die
Unterstützung dieser Funktion ist derzeit aber hinten angestellt).
Hier
das Layout
der HDC-Platinen:
Neben zwei etwas teureren Komponenten (Drehimpulsgeber und LCDisplay)
sind alle anderen Bauteile recht günstig zu beschaffen.
Die
drei folgenden Bilder zeigen die Hauptplatine, das Bedienteil und eine
Detailansicht des verwendeten Adapters.
Wichtig ist es, die Kontaktbuchsen und Adapter so auszurichten, dass
sie später genau ineinander gesteckt werden können. Wegen des
geringen Zwischenraums wurden für die beiden ICs Buchsen
eingesetzt, die direkt (1.1mm Bohrung) in die Platine versenkt werden
können. Diese sind beim Elektronik Versandhaus 'Conrad Elektronik'
unter der Bestellnummer 73
90 49 (Carrier-Buchsenleiste) zu beziehen. Alternativ - und deutlich
einfahcer zu montieren - bieten sich aber auch flache Sockel an - es
kommt auf einen Versuch an, ob die Gesamthöhe (Sockel +IC) noch
zwischen die beiden Platinen paßt.

Basisplatine des HDC, Bestückungsseite

Basisplatine des HDC , Lötseite

Bedienteil des HDC, Bestückungs/Lötseite

Bedienteil des HDC, Rückseite
Hier ein Foto der eingesetzten Adapterleisten
Weitere Hinweise zum Aufbau:
Zum 'Motherboard' (also dort, wo der uC drauf sitzt) gibt es nichts
weiter zu sagen. Sofern alle Bohrungen exakt ausgeführt werden,
sind hier keine Probleme bei der Montage zu erwarten. Sowohl beim
Bedienteil als auch beim Motherboard müssen die oberen Ecken
weggebohrt bzw. abgesägt werden, da diese sonst die
Gehäuseverbindungen
stören würden.
Auf (oder besser
unter) dem Bedienteil müssen ein paar
Drahtbrücken gezogen werden.
Diese sind leicht gewinckelt zu verlegen, da sie genau unter den LEDs
verlaufen und so zu Kurzschlüssen führen könnten.
Insgesamt sind auf dem Bedienteil 6 Lötbrücken vorzusehen.
Bitte kontrollieren!
Bei
einer der Adapterleisten müssen die durchstehenden Enden extrem
gekürzt werden, da
später dort ein Taster montiert werden muss. Zusätzlich habe
ich von der Unterseite des besagten Tasters (3te Reihe, 2te Spalte) mit
einem Minifräser etwas Material weggenommen; dann lässt sich
der Taster wieder sauber aufsetzten , ohne zu wackeln.
Ansonsten
sollte man bei der Bestückung des Bedienteils immer Zeilenweise
vorgehen, sonst wird das Löten unnötig erschwert.
Die LEDs sollten
nicht zu weit aus dem Gehäuse herausschauen. Ich
habe sie ca. 1.5 bis 2mm tiefer eingebaut, als der Tasterknopf. 3mm
hätte sie fast plan im Gehäuse verschwinden lassen. So werde
ich es wohl beim nächsten mal machen. Ein Tip dazu: Wenn man einen
6mm breiten und 60mm langen Pappstreifen zwischen die Beinchen der LEDs
einer Reihe steckt, so können die LEDs in der Höhe beim
Verlöten optimal justiert werden. Am Besten ist es, erst nur ein
Beinchen jeder LED einer Reihe anzulöten und dann den Pappstreifen
wieder herauszuziehen.
Das LCD wird direkt
auf
das Bedienteil gelötet. Da das LCD von oben verlötet
werden muss, dürfen die Beinchen nicht vollständig in die
Platine gesteckt werden. Ich habe sie soweit hereingesteckt, dass sie
unten gerade eben wieder herauskommen.
Die Tasten müssen sehr genau beim Festlöten positioniert
werden. Ebenso sind deren Bohrungen und die der LEDs exakt
auszuführen. Ich habe mir dazu das Layout ausgedruckt und von
innen in das Gehäuse geklebt. Dann habe ich mit einem 1mm Bohrer
genau die angezeigten 'Fadenkreuze' vorgebohrt. Von der Oberseite
wurden die LED Bohrungen mit 3mm und die Tastenbohrungen mit 3.5mm
erweitert (Bohrmachine im Bohrständer lnagsam laufen lassen!).
3.5mm ist aber schon recht knapp und die Bestückung muß wie
gesagt schon recht genau sein. Bei der ersten Probemontage klemmten ein
paar Tasten. Daraufhin habe ich alle Bohrungen von der Innenseite
angesenkt. Damit hatte das Hakeln ein Ende und alle Tasten und LEDs
gleiten seitdem wie von selbst in die Aussparungen. Zu den weiteren
Aussparungen (LCD, RJ45- und ISP-Buchse, sowie ISP-LED und X-Bus-LED)
gibt es nicht viel zu sagen. Lieber ein paar mal mehr zusammenbauen,
als sich nachher über zu große Ausschnitte zu ärgern.
Die unteren Befestigungsnocken im Gehäuse müssen etwas
gekürzt werden, dann steht einem endgültigen Einbau der
Platinen nichts mehr im Wege.
Zum Schluß fehlt
noch die Bohrung für den Inkrementalgeber.
Der Drehgeber wird über ein Stück Flachbandkabel
angeschlossen - das
nachstehende Bild zeigt den Anschluß des Drehgebers an den
10poligen Wannenstecker. Nachdem dann auch noch die Beschriftungsfolie
aufgeklebt wurde ist der HDC fertig.
Sonstiges
Der Spannungsregler braucht nur dann
montiert zu werden, wenn der HDC mit einer höheren Spannung
versorgt werden soll (9V -
12V, von der Zentrale). Dann darf der Jumper (im Layout gelb markiert)
nicht gesetzt werden. Bei 5V Betrieb muss er gesetzt werden. Ich
empfehle allerdings den Spannungsregler zu bestücken und auch zu
nutzen. Damit ist es ausgeschlossen, daß der HDC Schaden
nimmt, wenn es aus Versehen in eine der PMC-Ausgangsbuchsen
gesteckt wird. Denn dort liegen zur Versorgung der Peripheriemodule
(Enkoder und Dekoder) 9-12V DC Spannung an!
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